JA zu gleich langen Spiessen für KMU!

 

International tätige Firmen bezahlen mit der Umsetzung der Vorlage höhere Steuern
Heute werden international tätige Firmen (Statusgesellschaften) in der Schweiz privilegiert besteuert. Während im Kanton Solothurn «normale» KMU ab einem Gewinn ab 100'000 CHF mit einem effektiven Gewinnsteuersatz von über 21 Prozent besteuert werden, gilt für Statusgesellschaften ein Satz von unter 10 Prozent, für Prinzipalgesellschaften gilt sogar ein noch ein wesentlich tieferer Satz. Mit der Abschaffung des Sonderstatuts werden für die Statusgesellschaften nun die ordentlichen Gewinnsteuersätze relevant und der Kanton Solothurn ist steuerlich nicht mehr wettbewerbsfähig für diese mobilen Gesellschaften.

Mit der Steuervorlage werden alle Firmen gleichbehandelt
In Zukunft werden alle Firmen nach denselben Regeln besteuert. Die Sonderregeln für international tätige Firmen werden durch Massnahmen ersetzt, von denen alle Unternehmen gleichermassen profitieren können.
«Die Steuervorlage schafft keine neuen Privilegien. Im Gegenteil, Privilegien werden abgeschafft und die Gleichbehandlung wird gestärkt.»

Heute ordentlich besteuerte Firmen und KMU profitieren
Im Gegenzug zur Abschaffung der Steuerprivilegien sieht der Kanton Solothurn eine Senkung der Gewinnsteuern vor. Von diesen Massnahmen profitieren insbesondere die heute ordentlich besteuerten Firmen und KMU. Sie werden im Durchschnitt tiefere Steuern bezahlen als bisher.

 

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